L’eco del Silenzio – la valle dei Mòcheni

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Von dem Mahler und Rita Miglioranza

Critik Autoren: Bruno Passamani, Giuseppe Sebesta, Damiano Magugliani

Musik bei Giancarlo Andretta

Editor La Cittadella Edizioni

Jahr 1994

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KUNST

Ölgemälde und Zeichnungen

 

Anmerkung des Autors
Die Landschaft ist immer ei bed eutungsvolles Thema meiner malerischen und graphischen Sprache gewesen, die auf de künstlerischen Wegstrecke den Leseschlüssel für eine Konfrontation während der verschiedenen Momente der Forschung dargestellt hat.
Im Jahre 1969, an einer der zahlreichen Ausstellungen im Tridenter Raum teilnehmend, die für mich immer eine große Erfüllung bedeutet haben, wurde ich von einem Kollegen eingeladen, das “Tal der Mochen” zu besuchen.
Dieser erste Besuch rief in mir keine besondere Begeisterung hervor, auch da ich mich seinerzeit dem Malen von Landschaften und Atmosphären des Mittelmeerraumes widmete.
Nach ungefähr sechs Jahren habe ich den Wunsch verspürt, theses Tal wiederzuschen, das mich allmahlichfaszinierte, mich zur Entdechung der Dorfer, der Berghofe, auch derjenigen, die sich am meisten am Berg anklammerten, fuhrte.
Immer wiedei verschiedene Male, habe ich das ganze Tal besucht; von Pergine herkomniend, den oberen Lauf des Wildbaches Fèrsina emporsteigend, in Roveda (Eichleut) ankommend und mich bis nach Kamauz hinaufbewegend, das eine Quelle phantastischer Ausblicke darstellt, um dann wieder nach Frassilongo (Gereut), S.Felice-Ortsteil Bolleri, Palù (Palài) am Fersina und S. Orsola (St. Ursula) hinabzusteigen.
Im gesamten Tal sind die typischen Tabià (Berghofe) verstreut, aus Holz und Stein konstruiert: these so “annen” Konstruktionen, die so scheinen, als ob sie ganz naturlich aus der Erde gewachsen wären, werden von gekreuzen Balken gehalten, fast wie zur Bezeugung eines unerschutterlichen Willens, dem sorglosen Treiben der Menschen und der Zeit zu widerstehen.
Dieses so traute und stille Tal hat nichts mit den wesentlich bekannteren Zentren der Dolomiten zu tun, in denen der Konsumtourismus vorherrscht.
Das Tal der Mochen hat die magische Faszination der Einfachheit, der surrealistische Anblick der Landschaft la$t die Wälder, die Bergwerke mit ihren tausend Geistern der volkstumlichen Seele aus alten Zeiten wieder aufleben…
Die Menschen, die ganze Arc hitektur werden durch eine vertrdumte Unbeweglichkeit gekennzeichnet, die im wesentlichen durch em historisches und soziales Leben am Rande, bestehend aus Abwanderungen, Trauer und Entbehrungen, begrundet wird.
Unsere “Modernitdt”, begierig nachfalschen Konsumbedürnissen, nach der Phrenesie des taglichen Lebens, nach dem Verlust der authenitischen, an unsere Väter und den Einklang mit den naturlichen Lebensrhythmen gebundenen Werte, fuhren zu einem Nachdenken, deinutig und respektvoll gegenuber dieser Sprachinsel, diesem Tal, so verwurzelt mit den im Innersten verborgenen Traditionen.
Robert Musil, der gro
βe Osterreichische Schriftsteller und Philosoph, der sich im Jahre 1915 aufgrund politisch-militarischer Umstände für drei Monate in Palai am Fèrsina aufhielt, wurde von der Lands chaftfasziniert, von der Natuiç von der Geschichte des Tals, das von ihm selbst als “Das verzauberte Tal” definiert wurcie und das ihn zu einigen seiner bedeutendsten Werke anregte.
Dieses Tal hat mich langsam gefangen genommen, mich in die Stille seiner Walder im Winter einbezogen, in das pulsierende Wiedererwachen im Fruhling, in die blendende Helligkeit des Sommers, in die zerstOrende SchOnheit des Herbs tes, in das sich Verschmelzen der Farben wie in einer Symphonie Beet hovens ….
Es ist die Aufgabe eines Kunstlers, die eigenen Gefuhle zu umreiflen undfestzuhalten: ich bin diesem “verzauberten Tal fur mich “Mich-Wiederfinden”, erzahlt im “Echo des Schweigens “, dankbar.